Aktuelle Nachrichten aus Griechenland mit dem Schwerpunkt Thema Makedonien ist Griechenland.

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Dienstag, 21. Oktober 2008

Auch der Kongo Entscheidet sich für den Namen FYROM

Wie der Kongolesische Außenminister Mbusa Nyamwisi miteilt wird die Demokratische Republik Kongo das Nachbarland FYROM nennen, bis der Namensstreit vor der UNO Beendet ist. Damit ist die Demokratische Republik Kongo das dritte Land innerhalb kürzester Zeit wieder den Namen FYROM für die bilateralen Beziehungen verwendet. Zuvor hatten Mexiko und Panama eine Entscheidungsänderung beschlossen und nennen das Nachbarland auch FYROM so wie es in allen Internationalen Organisationen auch genannt wird.


EU: Mazedonien erfüllt nicht die Kriterien um für den Beitritt in der EU zu Verhandeln

EJRvM (FYROM) hat die erforderlichen Kriterien für den EU Beitritt nicht erfüllt und damit können die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union nicht beginnen und die Europäische Kommission darf den Start der Verhandlungen nicht vorschlagen während der Vorstellung des Jahresberichtes im November, sagte Rennes im Interview mit der französischen Presse-Agentur.

Zu diesem Entschluss, kam der zuständige Kommissar Olli Rehn.

Es wird erwartet, dass die Europäische Kommission am 5 November 2008, die jährlichen Fortschrittsberichte der Länder, die auf einen Beitritt in der EU hoffen zu veröffentlichen.In diesen Ländern gehört auch die ehemalige jugoslawische Republik von Mazedonien.
Brüssel Bewertet die Fortschritte in acht Bereichen (z. B. die Reform des Justizwesens und Wirtschaftsystems, die Bekämpfung der Korruption und den Dialog zwischen den politischen Parteien) oder mittels den besonderen Bedingungen die gestellt worden sind. Darüber hinaus fordert die EU, dass die Wahlen mit den internationalen Standards erfühlen,wobei die Wahlen in der ehemalige jugoslawische Republik von Mazedonien (Juni 2008) mit gravierenden Unruhen verliefen.

«Im Moment, so scheint es mir, dass die acht Bedingungen nicht erfüllt worden sind und die neunte Bedingung auch nicht, nämlich die Wahlregeln», betonte Rehn.
Skopje «sollte die justiziellen und administrativen Reformen stärken um zu zeigen, dass die nächsten Wahlen auf der Grundlage aller internationalen und der europäischen Normen» erfühlt, fügte er dazu.
Die EJRvM erhielt den EU- Kandidatenstatus am Dezember 2005, Skopje wartet aber immer noch auf den Start der Beitrittsverhandlungen.
Übersetzung - Quelle: http://famous-macedonia.blogspot.com/2008/10/eu-mazedonien-erfllt-nicht-die.html

Montag, 20. Oktober 2008

Dokument über geheime Zusammenarbeit zwischen USA und FYROM






20/10/2008 12:53



Die heftige Reaktion von Athen löste ein geheimes Dokument des US State Department aus, welches eine geheime Zusammenarbeit der USA mit der Früheren Jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) bezüglich der Namensfrage der FYROM beweist.

Der Pressesprecher des griechischen Außenministeriums Jorgos Koumtzakos verwies in einer Erklärung darauf hin, dass Griechenland einen klaren Standpunkt habe, den sie oftmals wiederholt zum Ausdruck gebracht habe.

Kumtzakos machte klar, dass die Verhandlungen ausschließlich nur im Rahmen der UNO zu verstehen seien und dass sich Griechenland weiterhin für eine zusammengesetzte Benennung mit klarer geografischer Bestimmung, welche für alle Anwendungen gültig sein solle, einsetze.

Quelle:

http://news.ert.gr/en/languages_body.asp?nid=20873&mode=1

Samstag, 18. Oktober 2008

Namensänderung durch Mexico

Das zweite Land nach Panama nimmt seine Anerkennung für den Namen «Republik Mazedonien» zurück. Mexiko hatte 2001, Skopje (FYROM) als Republik Mazedonien anerkannt. Es wurde bekannt gegeben dass Mexico demnächst den vorläufigen Namen F.Y.R.O.M. benutzen wird.

In einer gemeinsamen Ankündigung von Griechenland und Mexiko, wurde bekannt gegeben, dass bis zur Beilegung der Streitigkeit über den Namen, die vorübergehende Bezeichnung des Landes in den bilateralen Beziehungen benutzt wird.

Laut Informationen, hat Athen, positive Mitteilungen von Lateinamerika und Afrika erhalten. Die Länder Lateinamerika und Afrika, haben die Absicht von nun an den Namen F.Y.R.O.M. bei ihren bilateralen Beziehungen zu benutzen.


Quelle: Übersetzung von http://www.e-tipos.com/newsitem?id=56465

Freitag, 30. Mai 2008

Wenn Skopje uns nicht entgegenkommt...

FYROM muss seine feindlichen Aktivitäten beenden: Ein Zuruf am Vortag der mazedonischen Parlamentswahlen – und eine Antwort auf Detlef Kleinerts Kommentar „Griechische Agitation“ (21.Mai).

Nach den Umwälzungen in Zentral- und Südosteuropa war Griechenland als jahrelanges Mitglied der EU und der Nato besonders bemüht, seine guten Dienste als Stabilitätsfaktor auf dem Balkan anzubieten und aktiv bei der Eingliederung aller Staaten der Region in beiden Institutionen mitzuwirken. Nach dem Gipfeltreffen der Nato in Bukarest bleibt immer noch ein wichtiges Kapitel offen, nämlich die Einladung an die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, der euroatlantischen Familie beizutreten. Während des letzten Gipfeltreffens wurde einstimmig bestätigt, dass die Lösung des Problems des Namens der ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) eine Voraussetzung für die Eingliederung des obigen Staates in die Allianz ist.

Konkreter gesagt betont die gemeinsame Erklärung, dass in Bezug auf den Namen im Rahmen des UN-Prozederes keine Lösung gefunden und daher vereinbart wurde, dass eine Einladung an die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien ergehen wird, sobald für die Namensfrage eine beiderseits annehmbare Lösung gefunden worden ist. Wir sprechen uns dafür aus, die Verhandlungen unverzüglich wiederaufzunehmen, und erwarten, dass sie so bald wie möglich abgeschlossen werden. Identisch ist auch die Einstellung der EU bezüglich des Namens. Im Text der Partnerschaftsbeziehungen zu FYROM wird explizit auf die Verpflichtung von Skopje hingewiesen, gutnachbarschaftliche Beziehungen zu pflegen und Aktionen zu vermeiden, die diese beeinträchtigen würden.


Verdrehung der Wahrheit

Einige versuchen, diese Zwistigkeit als eigensinniges und absurdes Vorhaben Griechenlands zur zwanghaften Namensänderung dieses Landes zu deuten. Dies jedoch wäre nicht nur eine Vereinfachung des Problems, sondern sogar eine Verdrehung der Wahrheit. Die ehemalige südlichste Teilrepublik Jugoslawiens ist eine Region, die bis 1944 Süd-Serbien und Vardarprovinz (Vardaska Banovina) genannt wurde. Tito und Stalin initiierten damals die Politik des „Mazedonismus“, die Teile des griechischen Territoriums beanspruchte. Diese Politik wurde in ihren Leitlinien konsequent bis heute von den jeweiligen Regierungen in Skopje fortgeführt, welche zuweilen, offen oder verdeckt, Territorialansprüche auf eine Region Griechenlands erhoben haben, die seit 3000 Jahren mit der Geschichte Griechenlands eng verbunden ist und in der 2,5 Millionen mazedonische Griechen leben. Diese machen fast 25 Prozent der Landesbevölkerung aus.


Statt Griechenkreuz ein Hakenkreuz!

Auf offiziellen Landkarten und Publikationen der Militärakademie von Skopje sowie in Schulbüchern und in führenden Medien erscheinen die griechische Provinz von Mazedonien und ihre Hauptstadt Thessaloniki als Teil der ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien. Im konkreten Fall ist die Rede von einem „ägäischen Mazedonien“, welches als „besetztes Gebiet“ der FYROM erscheint und eines Tages befreit werden muss. Ein großes Plakat im Zentrum von Skopje hatte sogar absichtlich vor kurzer Zeit das Kreuz auf der griechischen Fahne durch ein Nazi-Hakenkreuz ersetzt. Dies ist nicht nur beleidigend für die griechische Geschichte, sondern auch für die Opfer des Holocaust.

Es wäre auch nützlich zu erwähnen, dass 116 Republikaner und Demokraten, Mitglieder des US-Kongresses, vor kurzem die Resolution 356 verabschiedeten, die den Willen des Repräsentantenhauses zum Ausdruck bringt und erklärt, dass FYROM aufhören muss, feindliche Aktivitäten und Propaganda gegen Griechenland zu führen, und mit der UNO und Griechenland zusammenarbeiten muss, um einen beiderseits akzeptierten Namen zu finden.

Mehr als 80 Prozent der Griechen vertreten die Auffassung, dass der Name des Nachbarlandes nicht den Begriff „Mazedonien“ beinhalten darf. Dennoch hat die griechische Regierung, um die Verhandlungen zu beschleunigen und zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen, als Basis einen zusammengesetzten Namen vorgeschlagen, der den Begriff „Mazedonien“ mit einer klaren geografischen Bezeichnung beinhaltet.

Dies ist griechischerseits ein sehr großer und konstruktiver Schritt in Richtung eines wechselseitig akzeptablen Kompromisses, zu dem wir uns nicht leicht durchgerungen haben. Leider wurde dieser Schritt nicht von der Gegenseite anerkannt, die immer noch auf einer unnachgiebigen Einstellung beharrt. Wir erwarten, dass Skopje auch einen Schritt nach vorn macht, damit wir uns auf halbem Weg entgegenkommen, um dieses ausstehende Thema, das unsere Beziehungen sowie die weitere Gegend belastet, ein Ende zu setzen.


Exportierter Nationalismus

Griechenland hat nie versucht, Nachbarn zu erniedrigen. Dennoch darf Nationalismus, verbunden mit irredentistischen Anforderungen, nicht exportiert werden. Griechenland lädt FYROM ein, die nötige Entschlossenheit zur Lösung der Namensfrage zu zeigen, um den Nato-Beitritt zu ermöglichen. Dies gilt auch für den künftigen EU-Beitritt, sobald die Voraussetzungen und vor allem jene der gutnachbarschaftlichen Beziehungen erfüllt werden. In den vergangenen Wochen befand sich unser Nachbarland in sehr intensiver, von hohen Tönen geprägten Vorwahlstimmung. Wir hoffen, dass FYROM nach der Regierungsbildung der Einladung Griechenlands für aufrichtige Verhandlungen im Rahmen der UNO folgt, um die Namensfrage ein für alle Mal in ihrer Balkan-Vergangenheit einzuordnen.

Panayotis Zografos, geb. 1954 in Athen, ist seit 2007 Botschafter Griechenlands in Österreich.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.05.2008)

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