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Donnerstag, 22. August 2013

FC Schalke 04 - PAOK Saloniki und wieder spannen die FYROMer ahnungslose in Ihre Propaganda ein!


Wie schon beim CL - Spiel zwischen Schalke und Olympiakos, hing wieder ein mal die Fahne mit dem griechischen Symbol "Der Stern von Vergina" im Schalker Fan Block!

Durch Unwissenheit über den Konflikt zwischen der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien und Griechenland, wurden die Schalker von Ihren "verbündeten" aus Skopje (Vardar) Missbraucht.

Wohl wissend das diese Fahne die Fans von PAOK Saloniki (dem Verein aus der Hauptstadt der Region Makedoniens) in höchsten Maße Provoziert (wie jeden anderen Griechen auch), wurde von den Pseudomakedonen aus Skopje dieser Banner erneut auf gehangen!

Schon bei dem Spiel gegen Piräus gab es viele Beschwerden bei der Polizei, der Schalker Vorstand hätte gewarnt und vorbereitet sein müssen!


Hier zur Erklärung des Konflikts, ein Recht verständlicher Artikel (damit man weiß um was es geht!)





Identität aus 1001 Nacht...

hört sich für viele sehr verwirrend an, doch im eigentlichen Sinne ist das sehr einfach zu erklären. Hier geht es um den Konflikt zwischen Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, der für viele West-Europäer unverständlich scheint, aber im eigentlichen doch sehr verständlich ist.
Wie wir wissen, haben wir hier zwei Völker, die sich um einen Namen streiten. Um den Namen “Mazedonien/Makedonien”, denn die EJRM(Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien) beharrt seit ihrer Unabhängigkeitserklärung 1991 auf den Namen “Republik Mazedonien”, was wiederum Griechenland nicht zugelassen hat und heute noch nicht akzeptiert. Wieso dem so ist? Ganz einfach:


Die EJRM gibt als Grund vor: “Griechenland hätte Angst vor Gebietsansprüchen die, die EJRM stellen könnte, wenn Griechenland den jungen Staat mit dem Namen Makedonien anerkennen würde”. Das ist aber nicht der besagte Grund, denn man muss sich doch mal dieses Szenario durch den Kopf gehen lassen. Man stelle sich vor, dass die EJRM Gebiete beanspruchen (da ja im griechischen Teil eine Provinz Namens Makedonien existiert) würde. Könnte Griechenland einen so jungen Staat, der militärisch eindeutig schwächer ist, wirklich ernst nehmen? Es handelt sich ja um einen Staat, der finanziell am Boden liegt und nicht aus eigener Kraft einen Krieg führen könnte. Also hinkt dieses Argument gewaltig. Es existieren andere Gründe, die für das griechische Volk von höchster Bedeutung sind…

Die Historische Angliederung

Seit der Unabhängigkeit der EJRM, versucht dieser junge Staat die makedonische Geschichtsschreibung, die ja international als griechisches Kapitel zählt, für sich zu beanspruchen. Angefangen hat es mit der Flagge der EJRM, auf dem der Stern von Vergina zu sehen war. Dieses Symbol ist seid tausenden von Jahren als hellenisches Symbol bekannt, wird aber von einem Staat, der ein paar Jahre zuvor noch Teil von Jugoslawien war, beansprucht und somit automatisch enthellenisiert. Weil Griechenland so etwas nicht dulden konnte, verübten sie ein Handels-Embargo gegen die EJRM, damit ihre Forderung (die Flagge zu ändern) so schnell wie möglich durchgeführt werden sollte, was im Nachhinein auch geschah.

Weiter spitzte sich dich Sache zu als sie die Geschichtsschreibung verdrehten: Alexander der Große wurde zu Alexander der Makedone, was ja eigentlich nicht falsch ist, aber weil sich eben die Bevölkerung in der EJRM als Makedonen sehen, wird automatisch das Kapitel “Alexander” den Griechen abgesprochen und ein Teil des jugoslawischen Staates. Hinzu kommt noch, dass Denkmäler und Statuen von hellenischen Helden wie Alexander in Skopje errichtet worden sind oder auch der internationale Flughafen von Skopje in “Alexander the Great Airport” umbenannt wurde. Das sind ganz klar historische Ansprüche an Griechenland, die nicht akzeptiert werden können. Wieso kann das nicht akzeptiert werden?

Geschichte ist der Herzschlag

Auf was die Griechen stolz sein können ist nun mal die über 3000 Jahre alte Geschichte. Das griechische Volk ist ein sehr emotionales Volk, das gerne nachtrauert wie man es bei vielen griechischen Nationalisten zu sehen bekommt, wenn es um alte, griechische Gebiete geht wie Konstantinopel, Smyrna, schwarze Meer und andere geht.

Griechen haben sehr viel verloren in den letzten Jahrhunderten und das, was ihnen geblieben ist, ist nun einmal ihre Identität, ihr Nationalgefühl bzw. Volksgefühl, was sie stets in ihren Herzen behalten und ihnen auch keiner so leicht weg nehmen kann. Es gibt aber eine Nation die sich gerne ein Stück vom Kuchen nehmen will und das ist die EJRM. In diesem Land leben überwiegend slawische Gruppen, die Ursprünglich im sechste Jahrhundert nach Christus nach Makedonien kamen (der Anfang einer neuen Zeitepoche, die Antike war vorbei) und ein hoher Anteil (25 Prozent) von Albanern. Dieses Land hat eine Einwohnerzahl von etwa zwei Millionen. Die Muttersprache wird in diesem Land “Mazedonisch” genannt, obwohl sie eine eng verwandte Sprache des Bulgarischen ist.

Wie die Schrift entstanden ist kann man hier nachlesen:

- Schaffung einer eigenen Sprache mit einem kyrillischen Alphabet, das etwas von der bulgarischen Version abweicht (1945–46); als Grundlage des Standardmakedonischen wurde ein Dialekt ausgewählt, der vom Standardbulgarischen so weit wie möglich entfernt war;
- ein auf dieser neuen Sprache aufbauendes S

- eine makedonische orthodoxe Kirche wurde gegründet, die sich 1967 für unabhängig erklärte (was allerdings von den anderen Orthodoxien nicht anerkannt wurde und wird).
- Aufgrund der staatlichen Lenkung des Nationsbildungsprozesses in Makedonien (zuerst gab es einen makedonischen Nationalstaat, dann erst die Nation).

Quelle: http://userpage.fu-berlin.de/~ulf/Skriptum.pdf

Was auch sehr interessant ist, ist die Tatsache, dass “Slawische Mazedonier” von den Bürgern der EJRM nicht akzeptiert werden. Sie sehen sich nicht als Slawen an, obwohl sie eine slawische Sprache sprechen, deren Ursprung und kultureller Umgang slawisch ist. Sie hat keinen einzigen Bezug zum Makedonischen aus der Antike, obwohl sie die Antike ja für sich beanspruchen.

Auch sehr interessant in diesem Zusammenhang ist die Definition des Volkes im EJRM von Professor Otto Kronsteiner:

“Vor 1944 war man Makedonier nur der geographischen Herkunft nach, Bulgare aber nach dem Volkstum und der Sprache. So blieb bis heute bei allen makedonischen Emigranten in Bulgarien, Amerika, Australien oder sonstwo. Nach der Erfindung einer ‘makedonischen’ Schriftsprache durch kommunistische Funktionäre hat in der Republik Makedonien (damals sozialistische Republik Jugoslawiens) ein Ent- und Umnationalisierungsprozess eingesetzt, der zu einer volklichen und sprachlichen Verunsicherung von trauriger Qualität geführt hat. Die ursprüngliche Absicht, über das makedonische Sprach-Experiment eine gemeinsame jugoslawische Sprache zu schaffen, hat sich als Utopie erwiesen. Die (bulgarischen) Makedonier befinden sich heute auf einem Weg ohne Ziel. Ob sie ihn weitergehen oder zurückkehren sollen, müssen sie selbst entscheiden. Es gab in der Geschichte keinen Staat, der den heutigen Makedoniern Identität böte. Der Alexanders des Großen liegt zu weit zurück und war nicht slawisch. Alle Versuche, das, was bis 1944 als ‘bulgarisch’ bezeichnet wurde, rückwirkend in ‘makedonisch’ (im glottonymischen Sinn) wie die Volksliedsammlung der Brüder MILADINOV oder die Bibelübersetzung Methods umzubenennen, ist eine allzu offenkundige Fälschung …”

Quelle: Prof. Otto Kronsteiner,Zeitschrift “DIE SLAWISCHEN SPRACHEN” (Band 33, 1993, Seite III-IV)

Dass die EJRM historische Ansprüche auf hellenische Geschichte stellt, scheint wohl kein Geheimnis zu sein und genau aus diesem Grund wird Griechenland diese Republik niemals als Republik Makedonien oder gar als Makedonien anerkennen, da sie eben verschieden sind zu dem Volk der Makedonen. Meiner Meinung nach sollten sich die Slawen aus der EJRM zu dem bekennen, was sie sind, zum Slawentum und die Finger vom Hellenismus lassen. Das ist meine persönliche Meinung, darüber lässt sich sicherlich streiten.

Quelle:http://www.readers-edition.de/2008/03/04/identitaet-aus-1001-nacht/

Ich finde das dieser Artikel ebenfalls einem außen stehenden das Namensproblem verständlich erklärt.


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