Willkommen bei Makedonien ist Griechenland

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Aktuelle Nachrichten aus Griechenland mit dem Schwerpunkt Thema Makedonien ist Griechenland. Kommentare zur Namensfrage können Sie über die Labels in der linken Spalte finden.

Montag, 29. Dezember 2008

Und noch eine unglaubliche Provokation aus F.Y.R.O.M.


Wie von unserem Nachbarstaat bekannt wurde wird das Nationalstadion wo Vardar Skopije und die Nationalmannschaft des Landes spielt, von "Grandski" in Philipp II von Makedonien umgetauft!
Ebenso wird der Flughafen der Stadt Stip nach dem Hellenischen König und Vater Alexanders des Großen benannt!

Die Absichten der Regierung Gruevski werden immer deutlicher, mal sehen wie lange das noch gutgeht.

Übersetztung Quelle: http://www.sport24.gr/html/ent/661/ent.267661.asp

Sonntag, 28. Dezember 2008

Neue Provokation aus F.Y.R.O.M.


Unentwegt vollziehen pseudomakedonisten der ehemaligen jugoslawischen Republik – FYROM, die Enthellenisierung griechische Symbole und griechischer Persönlichkeiten in jeder ihnen nur möglichen Form. Dieses mal, nach dem Stern von Vergina, der griechische Feldherr und König aus dem Stamm der Makedonen – Alexander der III (der Grosse)! Weiter auf Quelle: http://www.makedons.de/


Was sollen wir uns noch alles gefallen lassen?

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Schwere Unruhen in Athen – Was Ihnen deutsche Medien verschweigen


Udo Ulfkotte

Seit mehreren Tagen schon liefern sich in Athen aufgebrachte »Demonstranten« und die Polizei schwere Straßenschlachten. Die »Demonstranten« waren in den ersten Tagen fast ausschließlich »Autonome«. Und seit vielen, vielen Jahren ist es angeblich das erste Mal, dass es solche gewalttätigen »Demonstrationen« gibt. Athen ist ansonsten angeblich eine völlig ruhige Stadt – so jedenfalls stellen deutsche Qualitätsmedien die Lage dar. Wahrscheinlich können die Journalisten nicht griechisch. Lesen Sie also die Wahrheit. Dann erscheinen die angeblich völlig überraschenden »Demonstrationen« in einem völlig anderen Licht.

Quelle: Kopp-Verlag

http://info.kopp-verlag.de/news/schwere-unruhen-in-athen-was-deutsche-medien-ihnen-verschweigen.html



Freitag, 12. Dezember 2008

Der Patriot Tassos Papadopoulos ist tot

Griechenland Aktuell
Der griechisch-zyprische Ex-Präsident Tassos Papadopoulos starb im Alter von 74 Jahren an den Folgen von Lungenkrebs.

Papadopoulos hatte sich 2004 gegen den von der Uno vorgelegten Annan Plan zur Wiedervereinigung der geteilten Mittelmeerinsel Zypern ausgesprochen. Er verwies unter anderem auf den Verbleib türkischer Soldaten im Norden Zyperns und die mangelnden Sicherheitsgarantien seitens der Türkei.

Gute Reise Tassos Papadopoulos


Dienstag, 9. Dezember 2008

Aktuell: Von 108 Festgenommen sind 58 Ausländer!

Unter den 108 Festgenommenen der Ausschreitungen in Griechenland sind 58 Ausländer!!
Das zur Integration!!

Hier noch ein Video (auf Griechisch und Albanisch!! wie sich die darüber freuen)!
http://greece-salonika.blogspot.com/2008/12/blog-post_725.html

Da steckt also noch viel mehr hinter der blinden Zerstörungswut!..



Montag, 8. Dezember 2008

Der Griechische Staat eine Geisel von Vandalen

Griechenland Aktuell
Ich muss etwas loswerden was nichts mit der Namensfrage zu tun hat.

Wie unfähig ist der Griechische Staat geworden das die Polizei einen 15 jährigen Jungen erschießt und die Vermummten Anarchisten alles Zerstören lässt was sich einfache Menschen aufgebaut haben (eine kleine Boutique, Waffenladen, Autos, Cafes einfach alles). Die Angestellten dieser Geschäfte verlieren Ihre Arbeit.
Es sind seit Jahren immer die selben Typen die Schulen Besetzen, Randale bei Fußballspielen anzetteln und bei jeder Demonstration für Ausschreitungen sorgen. Es kann nicht sein das diese Leute immer wieder ungestraft davonkommen und auch Jugendliche für Ihre Zwecke einspannen. Wo ist die Polizei (wo ist der Staat). Diese Vandalen sind schlimmer als jeder Erzfeind Griechenlands! Sie verbrennen ungestraft die Griechische Fahne während andere Anwärter für einen EU Beitritt schon bei dem Versuch einer Schändung Ihrer Fahne scharf auf unbewaffnete und nicht vermummte Zivilisten ohne Vorwarnung schießen!
Was also ist da los?
Es ist klar zu erkennen das alles Organisiert ist und nur auf einen Grund gewartet wurde das etwas derartiges wie mit dem unglücklichen Jungen passiert. Die Regierung soll gestürzt werden damit wieder die Linke an die Macht kommt, also die die jetzt am Lautesten schreien aber 20 Jahre lang das alles geschaffen haben was wir heute sehen. Wer weiß welche Finger noch im Spiel sind weil einige Entscheidungen der Regierung nicht in den Kram dritter passen z.B. Pipeline Bourgas-Alexandroupolis oder der South Stream mit Russland, das Veto gegen FYROM, um nur einige zu nennen.
Ich will die Regierung aber nicht in Schutz nehmen den Sie trifft die Hauptschuld für
die völlig überforderte Polizei, sie muss sogar die Feuerwehr beschützen die unschuldige Menschen rettet weil der Mob alles und jeden angreift und verbrennen will. Noch Verantwortungsloser die Politiker, die jetzt sich aufbrausen und für Morgen LANDESWEITE Demonstrationen wollen. Wie der Papandreou. EIN Schlechter WITZ!! Damit es noch mehr Ausschreitungen gibt und Papandreou sich noch mehr profilieren kann!
Das kann nicht das Griechenland sein wofür wir Griechen der Diaspora Kämpfen und unser Herzblut vergießen.
Skandale, eine Sensationssüchtige Boulevardpresse Migranten ohne Ende (2 Millionen bei 11 Millionen Einwohner), Illegale Müllhalden, kein Umweltbewusstsein, Marode Behörden, Schulen, Korruption- Perspektiv- und Arbeitslosigkeit vieler jungen Leute- Geringe Löhne und das in einem Land das nur durch den Tourismus leben könnte.

Wacht auf Griechen


Samstag, 6. Dezember 2008

Makedonien – Brandmal in der Seele des Griechentums

Makedonien – Brandmal in der Seele des Griechentums


Geschrieben von P.Raftakis
Samstag, 6. Dezember 2008

Es ist eine Idee, eine Sehnsucht, eine Nostalgie... einer längst vergangenen Epoche. Eine bloße Erinnerung im innersten der Seele, welche dem Griechentum als Erbe mitgegeben wurde. Es ist dieser bittere Beigeschmack der Geschichte, welcher wie das Schwert des Damokles über dem griechischen Bewusstsein schwebt. Manchmal von einer unendlichen Hilflosigkeit ergriffen und im nächsten Augenblick überflutet von einer unbegreiflichen Überheblichkeit.


Herr Raftakis spricht uns Griechen aus der Seele!
http://www.makedons.de/index.php?option=com_content&task=view&id=126&Itemid=1

In einer Welt, die sich rasend schnell und wiederum schleichend verändert, in der die alten Wertevorstellungen keinen Platz mehr finden, scheinen die Griechen regelrecht im Sog des Umbruchs zu ertrinken. Während die Griechen der Diaspora einem romantischen Gedanken vom alten Hellas verfallen, welches nicht nur einmal den Beginn einer neuen goldenen Epoche vollzog, verirren sich die Griechen des hellenischen Raumes im Nebel einer neuen Weltordnung voller Trugbilder, Veränderungen und Selbstmitleid.

Systematisch werden die alten Werte von den Wurzeln gekappt. Es ist „Trendy“, sich sinnlosen Talkshows auszusetzen, in denen die neuen Wertevorstellungen einer oberflächlichen Welt gepredigt werden. Familie, Traditionen, Pädagogik sind, wenn überhaupt, noch real in den antiken Schriften der alten Gelehrten. Die Neugriechen des 21 Jahrhunderts unterscheiden sich, wenn überhaupt, vom übrigen westlichen Europa nur noch in ihrer Sprache und in manchen Überbleibseln ihrer Mentalität. Zivilisation ? Wie einst die Vorväter und Ahnen des heutigen Griechenlands der Welt schenkten, sucht man vergeblich in den Wirren einer europäischen, künstlich erzeugten Gesellschaftsform, welche heute als fortschrittlich angesehen wird. Alles wird niedergerissen. Jahrtausende alte Lebensregeln, welche das Griechentum lebendig bleiben ließen, wurden innerhalb von zwei Jahrzehnten von den Sockeln des kulturellen Daseins gesprengt.

Kein Vater, welcher seinem Sohn die Weisheiten des Solon vermittelt. Keine Mutter, die ihrem Sohn von Mut und Ehrgefühl berichtet. Keine Tochter, die sich ihrer wertvollen Rolle als Frau bewusst ist, und kein Jüngling, welcher sein Leben, dem Streben nach Weisheit widmet. Die Griechen des hellenischen Raumes haben es bevorzugt eine Kultur, reich an Weisheit, Licht und Kraft zu tauschen gegen „MC Donalds“, „Nokia“ und den sogenannten „New Way of Live“. Ein kultureller Selbstmord im Rahmen einer Illusion, welche sich umhüllt mit funkelnden Bildern voller Heuchelei von einer besseren und friedlichen Welt.

Wenige Griechen – Hellenen sind es, die aus dieser Anästhesie des Alltags erwacht sind, denen es Tag für Tag immer bewusster wird, das Griechenland das sinkende Schiff der Ägäis, kurz vor dem kulturellen Kollaps steht. Korruption, niedrige Löhne, sinkender Wohlstand, Flutwellen an Flüchtlingen, außenpolitisches Versagen und zur Krönung – der Zweifel an der kulturellen Integrität des Griechentums aus den Reihen Dritter.

Die Griechen, ein Volk, dessen Leid in der Geschichte dem des Judentums gleicht, findet jedoch kein Verständnis und ebenso kein Gehör bei den Waffenbrüdern und der westlichen Welt. Man kann nicht ohne Griechenland, von dem man, sowohl in geisteswissenschaftlicher als auch in wissenschaftlicher Hinsicht, mehr als nur „einiges“ geerbt hat. Ebenso kann man mit diesen Griechenland nichts anfangen, welches sich sträubt den alten Mantel der Individualität abzulegen, um den neuen, europäischen, kollektiven anzunehmen. Die makedonische Frage stellt so ein Streuben in den Augen mancher Drittstaaten dar. Mit Unverständnis und Ironie begegnet man dem griechischen Widerstand, zumindest seinen kulturellen Raum zu verteidigen. Makedonien hat sich zum Brandmal der griechischen Seele entwickelt und durch die makedonische Frage werden alte Ängste wieder erweckt. Ängste vor den westlich-christlichen „Franken“, die schon einmal vor achthundert Jahren Verrat an den christlichen griechisch-byzantinischen Waffenbrüdern übten und Konstantinopel plünderten. Ängste davor, einmal mehr das Griechentum in den Grundfesten seines Glaubens und dessen letzte Bastion „ seiner Geschichte“ zu verraten. Ängste, eines neuen Slaweneinfalls von dem sich das Griechentum vor nicht allzu langer Zeit erst erholt hat.


Makedonien war es, welches Griechenland zum ersten Mal in der Geschichte einte. Makedonien war es, welches griechische Lebensart, Kultur und Sprache bis weit ins byzantinische Zeitalter hineinkatapultierte. Und nun, will ein nicht griechisches Volk, ein slawisches Volk, gerade diesen geistigen Reichtum des griechischen Volkes an sich reißen? Diesen Namen, welcher dem Griechentum zur Einheit und zur gemeinsamen Identität verhalf? Doch die Koryphäe des Paradoxons findet sich nicht in dem neu nationalistischen Bestreben nach Identität der ehemaligen jugoslawischen Republik –F.Y.R.O.M wieder, sondern in Griechenland selbst. Während die griechische Diaspora versucht dieser Ohnmacht entgegenzuwirken, findet sie auf der anderen Seite ein Griechenland, indem die Demokratie das Volk mehr von einander entfremdet hat, als es zu einen. Die führenden Parteien Griechenlands versuchen mit allen Mitteln ihr politisches Machtgefüge nicht zu verlieren. Marxistische Ideologien beherrschen den Altag in den Straßen griechischer Städte, und nirgend sonst in Europa hat sich die Jugend wie in Griechenland, in den seichten Gefilden der Wertelosigkeit, und von den Medien vorgelebten „New Way of Live“, verloren. Das allerdings gilt nicht nur für Griechenland in der Gemeinschaft der europäischen Staatenfamilie.

Es stehen sich gegenüber die sogenannten „Neugriechen“, welche alle alten Werte niederzureißen versuchen, alles hellenische, verabscheuen und das Ethnos als eine Erfindung von imperialistischen Akteuren abmindern, und die romantischen Hellenen der Diaspora, die sich als Behüter und Beschützer der letzten Überbleibsel der griechischen Kultur verstehen. Es ist ein Kampf der Ideologien, welche die Griechen entzweit hat. Fast wie in der Antike, als Stadtstaat mit Stadtstaat sich bekriegte. Einigkeit war nie die Stärke des hellenischen Volkes und dennoch scheint es wie eine Ironie, dass gerade „Makedonien“ nach 2400 Jahren der Grund sein könnte, dieses entzweite Griechentum erneut zu vereinen. Makedonien – über zweieinhalb Jahrtausende ein unangefochtener Bestandteil der hellenischen Zivilisation und Kultur. Und heute ist es nun schon so weit gekommen, dass diese Kultur, welche bis zum Indus das Licht der Zivilisation verbreitete, sich selbst nicht mehr zu schützen weis.

Die systematische Propaganda aus den neu nationalistischen Reihen der ehemaligen jugoslawischen Republik – F.Y.R.O.M, nimmt bizarre Züge an. Sie selbst, vor sechzig Jahren noch Bulgaren, wurden unter Titos Staatenföderation zu stolzen Jugoslawen. Von stolzen Jugoslawen mit einer bulgarischen Sprache, zu pseudomakedonischen Nachkommen Alexanders des Grossen. Man stelle sich das mal vor, ein Vielvölkerstaat mit den verschiedensten ethnischen Kulturen, und jeder Einzelne ein Nachkomme Alexanders des Grossen!

F.Y.R.O.M ist das beste Beispiel dafür, welchen Schaden eine Vielvölkergemeinschaft im Bewusstsein eines Volkes bewirken kann. Der Drang nach einer Identität, nach einer erfüllenden Vergangenheit, mit welcher man endlich einen Bezug zu sich selbst herstellen kann, lässt jeden Bezug zur Realität schwinden. Vor lauter „pseudomakedonischer“ Propagierung nationalistischer Aktivisten, erkennt die Bevölkerung der ehemaligen jugoslawischen Republik nicht einmal, dass die „ mazedonische“ Sprache, welche sie selbst sprechen, ein bulgarischer Dialekt ist. Und wenn jemand das tut und sich dazu bekennt? Wird jener nach glanzvoller Regel des Nationalsozialismus diskriminiert und als Verräter deklariert. Doch damit nicht genug des Wahnsinns. Dr. Mengele des III. Reichs lässt grüssen – Manche, dem künstlich erzeugten, pseudomazedonischen Rassenwahn verfallen, scheuen es nicht über genetische Studien zu sprechen, welche das Griechentum als „Subsaharians“ deklarieren, und das Völkercoctail der ehemaligen jugoslawischen Republik zu Reinrassigen „Mazedoniern“ erheben – Trotz dem Faktum, dass die Griechen immer noch griechisch sprechen, doch die selbsternannten Mustermazedonier - bulgarisch.

Diese, durch neo nationalistischer Bilderbuchrassenlehre des III. Reichs geimpfte Bevölkerung, will der Gemeinschaft der europäischen Staaten und der NATO beitreten. Wenn es sein muss auch mit einer Klage gegen das langjährige europäische Mitglied Griechenland – Auf Teufel komm raus, soll Griechenland eine Allianz eingehen mit einem Staat, der es nicht nur auf die Kultur Griechenlands abgesehen hat, sondern auch noch indirekte territoriale Gelüste pflegt, ganz nach den Lehren der titoistischer Doktrin von 1944. Europa und die Griechen, müssen sich an der traurigen Entwicklung eines Staates, wie das der ehemaligen jugoslawischen Republik – F.Y.R.O.M ein Beispiel nehmen, und sich ihrer gemeinsamen Werte endlich bewusst werden. Cäsar war ebenso Latiner wie auch Römer - Karl der III ebenso Franke wie auch Germane - Isabella ebenso kastillierin wie auch Spanierin und Alexander der Grosse ebenso Makedone wie auch Grieche!.

Makedonien, hat sich zum Brandmal der Seele des Griechentums entwickelt – Doch wie einst es die Diaspora war, welche zum Seelenheil Griechenlands ihren Beitrag geleistet hatte, wird sie erneut ihren Beitrag leisten, um die Kultur und das Erbe Griechenlands – dem „Land des Lichts“ – für ein neues, geeintes Europa der Ethnien zu bewahren. Es wird nicht ein zweites mal dazu kommen das, dass Griechentum „eine“ Heimat verlieren wird, wie jene Kleinasiens 1923.

Panagiotes Raftakis


Sonntag, 30. November 2008

Makedonien und FAZ - Das zu lieben, was einem nicht gehört





Geschrieben von P.Raftakis
Freitag, 28. November 2008


Was bedeutet Geschichte für den Zusammenhalt einer Nation? Was ist eine Nation und durch was definiert sich ein Volk, wenn es eine Nation begründet ? – Durch Geschichte . Die Geschichte eines Volkes ist mitunter der Grundstein, die Basis, das Fundament worauf ein Volk, ein „historischer“ Staat seine ganze Volksgemeinschaft begründet. In einer Region wie dem Balkan, indem die Geschichte Europas nicht selten neu geschrieben wurde, ist Geschichte etwas absolut reales, lebendiges und vor allem etwas notwendiges, um sich als Volk behaupten zu können.

Wieder ein Genialer Kommentar von Herrn Raftakis! Durchlesen lohnt.
Quelle:
http://www.makedons.de



Stelle man sich mal vor, man würde einer historischen Nation, wie es Deutschland ist, ein Staatenbund von alten historischen deutschen Völkern und Stämmen, wie es die Preussen waren und die Bayern heute immernoch sind, beginnen ihnen das Deutschtum abzuerkennen. Stelle man sich mal vor was geschehen könnte, wenn es plötzlich in den Medien heissen würde :“ Die Preussen waren kein deutsches Volk – die Bayern kein alter historischer Stamm der Deutschen und die Sachsen ebensowenig deutsch wie es die französischen Elsäser sind „... Wahrlich ein Szenario, das absolut realitätsfremd erscheint, dennoch es in dieser Version gerade auf dem Balkan sich abspielt. Mazedonien – so bezeichnen die deutschen Medien die unter den Vereinten Nationen aufgeführte ehemalige jugoslawische Republik von Mazedonien ( F.Y.R.O.M) nördlich von Griechenland . In den Augen mancher deutscher Politiker und gewisser neuliberaler Redakteure, gehört das Recht zur Selbstdefinition eines neugegründeten Staates, zum Völkerrecht. Ob dieses Selbstbestimmungsrecht die Rechte oder das historische Kulturerbe einer anderen Nation beschneidet scheint hierbei nicht relevant zu sein. Relavant ist nur, dass man der Pflicht nachkommt für das Wohlergehen, für den Frieden und für die Sicherheit einen Beitrag zu leisten. So scheint es.

Die historische Belastung Deutschlands nach dem Kultur - und Völkermord an den Juden, treibt die deutsche Politik in einem schier hysterischen Übereifer überall dorthin, wo der Ruf nach Menschenrechten erhallt, präsent zu sein. Ob dieser Ruf jedoch eventuell anderen Interessen dienen könnte oder dieser Hilferuf zum politischen Missbrauch dient, oder gar gerechtfertigt sein könnte interessiert nicht. Wichtig ist nur, dass man sein Gewissen beruhigt, indem man sich dafür eingesetzt hat. Ein gutes Beispiel dafür ist die deutsche Europaabgeordnete der CDU – Doris Pack.Alle historische und demografische Hintergründe ignorierend, beharrt sie auf das Selbstbestimmungsrecht der ehemaligen jugoslawischen Republik von Mazedonien, sich „Mazedonien“ nennen zu dürfen. Ein Staatsgebilde, dass durchflutet wird durch einen regelrechten Völkercocktail indem die zweitgrößte ethnische Gruppe die Albaner mit 25% bis 35% stellen und mitunter von Roma, Sindi, Türken, Serben und bekennenden Bulgaren bevölkert wird. Diesem Staatsgebilde (F.Y.R.O.M) einem Namen zu zusprechen, welcher doch wenn überhaupt nur „eine“ Volksgruppe beschreiben würde, lässt Doris Pack hierbei ausser Acht. Wie sich die anderen Volksgruppen innerhalb dieses Staatsgebildes definieren, ebenso.

Ein weiteres Beispiel ist der Balkankorospondent der FAZ – Michael Martens. Keiner versteht es besser, die loyale griechische Diaspora, welche schätzungsweise 300.000 Griechen in Deutschland umfasst, mit seinen Artikeln aufzubringen wie er. In griechischen Kreisen gilt er als Antihellenist und es bedarf nicht unbedingt wenig, um sich bei den Griechen so einen Titel einzuholen. Während Otto Rehagel zum „Herakles“ der Neuzeit ausgerufen wurde wegen seiner Verdienste dem griechischen Volk gegenüber, stellt Michael Martens den Modernen „ Efialtes „ für das Hellenentum dar. In seiner fanatischen Sichtweise der makedonischen Frage verbreitet Herr Martens in einer systematischen Propagierung die Ansicht, dass Griechenland slawische oder, wie er es gerne nennt, „mazedonische“ Minderheiten unterdrückt wie es in einem Ganzseitenbericht auf Seite zwölf der Sonntagsausgabe der FAZ vom 23.11.2008 der Fall war. Aber auch M.Martens verdrängt die Tatsache, wenn er von Unterdrückung in Griechenland spricht, dass es nirgends in einem europäischen Staat eine zugelassene Partei gibt (Ouranio Toxo - Rainbow), wie es in Griechenland der Fall ist, welche sich offen für die Interessen dieser sogenannten Unterdrückten einsetzt. Eine Partei dessen Mitglieder, wenn überhaupt, einige wenige hundert sind. Wie demokratischer kann eine Republik denn noch sein, wenn es im eigenen Lande Parteien zulässt, welche offen den griechischen Staat torpedieren, dessen Geschichte versuchen zu vereinnahmen und den Separatismus predigen?

Doch einen weiteren realen Aspekt den M.Martens bewusst nicht erwähnt, ist die Tatsache, dass es weltweit tausende griechische Institutionen gibt, welche sich als „ Makedonische Vereinigungen“ deklarieren und dies weitaus früher als das Unabhängikeitsjahr F.Y.R.O.M´s 1991. Einige davon sind z.B. die in den USA tätige Panmacedonian Association, deren erster Präsident Dr. Stephen Ladas, 1947 ausgerufen wurde, und die sich für das griechische Makedonentum und dessen Belange mit seiner heutigen Vorsitzenden Nina Gatzoulis in den USA einsetzt. Eine weitere makedonische Institution der Diaspora, welche 1961 gegründet wurde, ist die Pan-Macedonian Association of Melbourne and Victoria Inc. in Australien. Allein diese zwei Institutionen vertreten weit über 2.000.000 Griechen aus dem Stamm der Makedonen in deren jeweiligen Gründungsländer. Nicht zu vergessen das Hellenic American National Council und die tausende makedonischen Vereine der Griechen in ganz Europa, welche sich für die makedonische Kulturerhaltung und ihre griechischen Traditionen bemühen.

Herr Martens stellt somit durch seine Artikel, die Kulturzugehörigkeit und die Kompetenz dieser Institutionen in Frage, und mit ihnen die von über 2.5 Millionen Griechen weltweit, ganz zu schweigen von der historischen Tatsache, welche Johann Gustav Droysen (Zunächst Lehrer am Berlinischen Gymnasium zum Grauen Kloster in Berlin 1829, war er ab 1833 Privatdozent, ab 1835 außerordentlicher Professor an der Universität Berlin, seit 1840 Professor an der Universität Kiel, dann in Jena (ab 1851) und wieder an der Universität Berlin (seit 1859) bereits mit seinem Erstlingswerk „Geschichte Alexanders des Großen“ den Begriff Hellenismus zur Epochenbezeichnung für die Zeit zwischen Alexander und Kleopatra erhob, bei welcher griechische Kultur, Lebensart und Sprache die entlegensten Winkel Asiens erreichten. Seine somit einseitige und absolut karge Argumentation, basierend auf einige ideologisch, pseudonationalistisch und postkommunistisch angehauchten Vertreter des slawischen Mazedonentums, sind aus wissenschaftlicher Sichtweise sehr schnell zu entkräften. Eine dieser wissenschaftlichen Sichtweisen bietet Prof. Otto Kronsteiner der Universität Salzburg dem Institut für Slawistik, welcher mit einem Zitat die gesamte Ansichtsweise des Griechentums beschreibt.

„"Vor 1944 war man Makedonier nur der geographischen Herkunft nach, Bulgare aber nach dem Volkstum und der Sprache. So blieb bis heute bei allen makedonischen Emigranten in Bulgarien, Amerika, Australien oder sonstwo. Nach der Erfindung einer "makedonischen" Schriftsprache durch kommunistische Funktionäre hat in der Republik Makedonien (damals sozialistische Republik Jugoslawiens) ein Ent- und Umnationalisierungsprozesß eingesetzt, der zu einer völklichen und sprachlichen Verunsicherung von trauriger Qualität geführt hat.

Die ursprüngliche Absicht, über das makedonische Sprach-Experiment eine gemeinsame jugoslawische Sprache zu schaffen, hat sich als Utopie erwiesen. Die (bulgarischen) Makedonier befinden sich heute auf einem Weg ohne Ziel. Ob sie ihn weitergehen oder zurückkehren sollen, müssen sie selbst entscheiden. Es gab in der Geschichte keinen Staat, der den heutigen Makedoniern Identität böte. Der Alexanders des Großen liegt zu weit zurück und war nicht slawisch. Alle Versuche, das, was bis 1944 als "bulgarisch" bezeichnet wurde, rückwirkend in "makedonisch" (im glottonymischen Sinn) wie die Volksliedsammlung der Brüder MILADINOV oder die Bibelübersetzung Methods umzubenennen, ist eine allzu offenkundige Fälschung..."

M.Martens, verwendet und missbraucht somit die Macht des Mediums „Presse“, um bewusst oder unbewusst die öffentliche Meinung der Deutschen gegen das Griechentum zu wenden. Es sei dahingestellt aus welchen Gründen sich Martens, welcher sich zum Apostel der Geschichtsverfälschung aufgeschwungen hat, sich nicht dem Holocaust der Schwarzmeergriechen und der Armenier in der bekannten „ kleinasiatischen Katastrophe „ von 1923 zuwendet, während er Entschädigungen für die geflohenen Kommunisten des griechischen Bürgerkrieges von 1946 bis 1949, in der Sonntagsausgabe der FAZ vom 23.11.2008 gegenüber Griechenland fordert. Kommunisten und slawische Aktivisten, welche offen gegen die Demokratie und der Freiheit sich aufgelehnt haben. Wie viel Entschädigungen müsste der türkische Staat den 1,5 Millionen Griechen oder den Armeniern zugestehen im Rahmen einer „wahren“ Unterdrückung und Vertreibung? ( Quelle Bild - Kitab Verlag ).

Griechenland ist ein Land indem die Demokratie in einem solchen Ausmaß gelebt wird, dass es sich fast zu einem chaotischen Zustand entwickelt hat. Zumindest hat jeder das Recht das auszusprechen, an was er glaubt. Die einzigen in Griechenland, denen das Recht genommen wird sich für ihre Belange ihrer Heimat einzusetzen, sind die wenigen griechischen Patrioten, die in den Augen deutscher Medien gerne als nationalistische Tendenzen bezeichnet werden. Immer den Vergleich des dritten Reichs vor Augen haltend, wird jede liebe zur Heimat der Griechen als Extremismus, Nationalismus oder als Rechtspopulismus verteufelt. Dabei wird gerne vergessen zu erwähnen, welchen Widerstand das „nationalistische“ Griechenland von 1940 dem Faschismus und dem Nationalsozialismus entgegen stellte. Dieses Paradoxon gilt nicht nur für Griechenland sondern auch für Deutschland, bedenkt man, dass im Vorzeigeland der Toleranz und Meinungsfreiheit, Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren, wenn sie sich zu bestimmten Aspekten des dritten Reichs wie die Familienpolitik, wie im Fall der NDR Moderatorin Eva Herman äußern. In Deutschland geht es sogar soweit, dass man die Meinungsfreiheit derart einschränkt, dass der erste TV-Auftritt von Eva Herman nach ihrer Entlassung beim NDR mit einem Eklat zu Ende gegangen ist. ZDF-Talker Johannes B. Kerner schloss die Moderatorin bei der Aufzeichnung seiner Sendung nach rund 50 Minuten aus der Gesprächsrunde aus, weil sie sich auf der Frage hin, ob sie sich von ihren Äußerungen denn distanziere, mit dem Satz antwortete:

„Wenn man nicht über Familienwerte der Nazis reden dürfe, könne man auch nicht über die Autobahnen sprechen, die damals gebaut wurden.Und Man nicht mehr über deutsche Geschichte reden könne, ohne sich zu gefährden „.

Demokratie nach der Vorstellung Athens der Antike, basiert vor allem auf die Freiheit, seine Gedanken frei in Worte fassen zu können. Unterdrückung und Sklaverei beginne dort, wo einem die Freiheit genommen werde, seine Gedanken in Wortlaut frei zu verkünden. Bezieht man sich also auf diesen logischen Aspekt der attischen Demokratie, so Unterdrückt nicht Griechenland seine Bürger, wie es Herr Martens in seiner anti hellenischen Hysterie behauptet, sondern in erster Linie Deutschland selbst, auch wenn es sich hierbei um eine der dunkelsten Epochen der deutschen Geschichte handelt, die Eva Herman angesprochen hat. Demnach sollte Herr Martens sich eher um die mangelnde Meinungsfreiheit in seinem eigenem Land kümmern, als in seiner Anmaßung, was demokratische Werte angeht, dem Mutterland und der Mutterstadt der Demokratie „ Athen“, indirekt Vorträge und Belehrungen zu erteilen.

Die makedonische Frage ist keine Frage der historischen Fakten. Sie ist eher eine Frage der politischen Interessen Dritter, und künstlich erzeugte Minderheitsthematiken werden zum Werkzeug umfunktioniert, zur Erfüllung jener Interessen, wie man es im Fall der völkerrechtswidrigen Aberkennung des Kosovo aus dem serbischen Mutterland sehen kann. Während man in Deutschland die 3,5 Millionen Türken als „ Immigranten“ bezeichnet, werden anderswo Immigranten als Minderheiten deklariert.

Die griechische Diaspora weltweit hat einen Kampf für die historische Wahrheit aufgenommen. Eine Pflicht und Bürde, die den Griechen ihre historische Heimat vererbt hat. Und wer die griechische Geschichte kennt, sie studiert hat, wird schnell erkennen, dass die Griechen unbeugsam in der Verteidigung ihrer Werte sind. Das Rechtsempfinden des griechischen Volkes hat seit der Antike eine fast mystische Prägung im eigenen Bewusstsein. Ein slawisches Volk als „Makedonen“ zu erheben, trifft somit nicht nur das historische Bewusstsein der Hellenen, sondern auch ihr Rechtsempfinden. Und um der Einheit oder der Stabilität eines Vielvölkerstaates willens, wie der ehemaligen jugoslawischen Republik – F.Y.R.O.M, wird wohl kaum ein Grieche, ein Makedone sich bereit erklären, Identität, Kultur und Geschichte aufzugeben. Die Bewohner der ehemaligen jugoslawischen Republik - F.Y.R.O.M mögen zwar die hellenische Geschichte Makedoniens lieben - Sie gehört ihnen jedoch nicht.

Panagiotes Raftakis

Samstag, 22. November 2008

Der Westen im Missverständnis um den Namensstreit

Geschrieben von P.Raftakis
Freitag, 31. Oktober 2008

Man könnte es im allgemeinen als Unwissen, oder als das Versäumnis des Westen bezeichnen, sich um die Tragweite zum Verständnis der Namensfrage tiefgründig zu informieren. Nicht selten heißt es im deutschen Alltag oder in den Stammkneipen deutscher Städte – „ Die Mazedonier“ oder „Mazedonisch“ und stellt im Unterbewusstsein eine Verbindung zu den Makedonen Alexanders des Grossen her. Kommt es dann vor, das zufällig ein Grieche in dieser Runde anwesend ist, erlebt die Diskussion einen temperamentvollen Verlauf. Fast krampfhaft scheint es dann, wie die Griechen ihren deutschen Kollegen in den Stammtischrunden versuchen klar zu machen, dass „ Die Dort“ keine Makedonen sind.

Ein hin und her beginnt. Und das Versagen der politischen Führungen Europas, spiegelt sich in der Tragweite der Verwirrung um diesen uralten griechischen Namen „Makednos“ wieder. Begibt man sich zu den griechischen Gemeindezentren Stuttgarts, Mannheims oder Düsseldorfs, stößt man vor allem gegenüber der deutschen Darstellungsweise des Namensstreits auf Unverständnis. –„ Wir gehören doch zur EU“ heißt es oft mit klaren Worten, und die Griechen sind Stolz darauf, indirekt die Begründer der europäischen Zivilisation zu sein. Sie verstehen sich als ein wichtiger Bestandteil der pnevmatischen Idee Europas. „ Aus welchen Gründen unterstützen uns unsere Verbündeten nicht?“. Die Köpfe werden geschüttelt, und man winkt einfach ab. Dieses Abwinken, ist jedoch eine nicht zu unterschätzende Geste der deutsch-Griechen. „Loyalität“ ist ihnen sehr wichtig, doch als Loyal im Sinne der europäischen Interessen versteht die Mehrheit der Griechen, die deutsche Außenpolitik im Balkan schon längst nicht mehr. Wenn Deutschland einen Nichtmitgliedsstaat der EU, mehr Unterstützung und Verständnis zugesteht, als seinem europäischen, griechischen Partner und Verbündeten. Ob es sich um den IRAQ Konflikt handelt oder den Afganistaneinsatz deutscher Soldaten, standen zumindest die Deutschen, hoch im Ansehen der griechischen Wertvorstellungen. „ Deutschland hat in seiner Vergangenheit viel Leid verbreitet“ –heißt es, und im gleichen Atemzug schwärmen die Griechen von den deutschen Tugenden und den gegenwärtigen Versuchen Deutschlands, den Frieden in der Welt zu sichern. Um so paradoxer erscheint es den „Hellenen“, dass die Deutschen, die Sichtweise der Griechen nicht im geringsten zu verstehen scheinen, und vor allem den Balkan in eine von griechischer Sicht aus, de stabilen Lage bringen. „ Wie würden sich die Deutschen fühlen, wenn es plötzlich heißen würde – die Preußen wären keine Deutschen, oder die Bayern sind eine „Minderheit“ in Deutschland “ Rief ein Grieche seinem Gesprächspartner in einem griechischen Kaffee Mannheims zu „Ich bin Makedone, Grieche! Bin ich eine Minderheit in meinem eigenen Land? . - Sie scheinen nichts aus der Geschichte gelernt zu haben“. Ironisches fast zynisches Gelächter bricht aus, welches jedoch die verzweifelte emotionale Lage der Griechen zu vernebeln versucht.

Die einseitige Darstellung der Medien verunsichert die deutsch-Griechen nicht weniger. In den Medien ist der Terminus „ Mazedonien „ allgegenwärtig allerdings nicht im Zusammenhang mit dem Griechentum. Lexikas stiften noch mehr Verwirrung indem sie für „ Makedone“ oder „ Mazedone“ die verschiedensten Definitionen auflisten und dem Suchenden zum Schluss, mit keinerlei stichfesten Information dienen können. Einerseits hat der Makedone und Zivilisationsbringer Alexander der Grosse den Hellenismus ( Das Griechentum ) , in die entlegensten Winkel der antiken Welt verbreitet, mit all seinen Wissenschaften und vor allem der griechischen Sprache (zu empfehlen –„Alexander der Grosse“ von Hans Joachim-Gehrke). Andererseits spricht man in den Medien von „ mazedonischen Minderheiten“ in Griechenland und erwähnt dabei nicht, das 2.000.000 Griechen in und um der Vize-Hauptstadt Griechenlands – Thessalonike sich als Makedonen definieren. Diese gezielte Monopolisierung der geographischen Bezeichnung „ Makedonien“ wird in den deutschen Medien regelrecht zu einer „ethnischen“ Thematik umgewandelt, ohne sich der möglichen Folgen und Konsequenzen, welche diese Monopolisierung mit sich bringt, im klaren zu sein. Und wenn man sich dessen dennoch bewusst sein sollte, dann darf man nicht von „ neutraler“ Berichterstattung sprechen.

Von den griechischen Gemeindezentren in Deutschland auf einer Reise durch die griechische Provinz Makedonien. Bei den Grenzdörfern, nahe Bulgarien und der ehemaligen jugoslawischen Republik - F.Y.R.O.M, ( Neo Petritsi oder Karperi ) begegnet man so manchen „alten“ Griechen der bei einem Tavli (Bagammon), den geheimen Volkssport der Griechen, seinen Frust urplötzlich in einer anderen Sprache auslässt. Wenn man die Einheimischen auf die Herkunft dieser Sprache anspricht, erhält man die Antwort : „ Dopia“. - Dopia? „ Naja, einige nennen es Makedonika doch es ist bulgarisch um ganz genau zu sein“. Antworten die zweisprachigen Bewohner dieser Dörfer.

Tatsächlich ergibt sich die Gelegenheit in Dorf Neo Petritsi einen bulgarischen Immigranten auf diese „Zweitsprache“ der Einheimischen anzusprechen. „Verstehen Sie diese Sprache? Fragen wir den bulgarischen Immigranten inmitten der Piazza des Dorfes, welcher uns in einem fast akzentfreien Griechisch antwortet - :“ Fisika, Bulgarika ine! „ – Auf deutsch übersetzt : „ Natürlich, es ist bulgarisch!“. – „ Wie kann es dann sein“ – fragen wir ihn weiter, „dass die multiethnischen Bürger in F.Y.R.O.M diese Sprache „ mazedonisch“ nennen?“ .– „Mazedonisch?“ antwortet der bulgarische Immigrant fragend, - „ Wenn die Mazedonen sind, bin ich Chinese ! Ich kann die doch einwandfrei verstehen“ ( Ama ine afti Makedones, ego ime kinesos – tote giati tous katalaweno.. ) - fügt der Mann zuletzt noch hinzu. Die Problematik welche sich um den Namensstreit erstreckt scheint sehr tiefe Wurzeln zu tragen. Auf der Suche nach Antworten begegnen wir zwei alte Griechinnen vor ihrer Haustür sitzend, welche sich ebenfalls in dieser „Zweitsprache“ unterhalten. „Wieso unterhalten sie sich in dieser Sprache ?“ fragen wir die zwei Damen vor Ihrer Haustür. Die Antwort kommt auf griechisch :“ Na weil wir diese als Kinder lernen mussten – griechisch war damals verboten – und wenn wir manchmal ein wenig lästern wollen, damit unsere Kinder und Enkel es nicht verstehen, sprechen wir Dopia.“ - “ Wieso war denn griechisch Verboten?“ . - „ Ha, ich bin im alten Petrisi aufgewachsen, heute liegt es in Bulgarien. Unser Vater brachte uns griechisch in den Abendstunden zuhause bei. Tagsüber war es unmöglich griechisch zu sprechen, die Bulgaren verabscheuten uns Griechen! Schließlich zogen unsere Großeltern mit unseren Eltern wie die übrigen Griechen in Bulgarien, Richtung Heimat aus. Hier Gründeten sie dann das heutige „Neo Petrisi“ . Das Schicksal holte uns jedoch in der Occupationszeit von 1940 bis 1944 ein . Unsere Region hier stand damals unter deutsch-bulgarischer Besatzung, der Alptraum ging von vorne los....“

So mancher Grieche der Grenzdörfer schöpft aus dem bulgarischen (slawophonen ) Idiom des „ Dopio“. Doch alle betonen sie ihr Hellenentum. Auf die Frage ob sie denn Makedonen seien bekommt man immer die selbe Antwort. „ Makedonas ke Ellinas ine to idio! “ Natürlich sind wir Makedonen! Grieche sein und Makedone ist das selbe!. – „Und die aus Skopje ?„ - „Die“ ? „Makedonen“ ? – „Vorgestern waren sie noch Bulgaren, gestern Jugoslawen und heute Makedonen ?, was werden sie morgen sein ?“ Es ist leicht zu erkennen wie betroffen die Menschen der griechischen Provinz Makedonien sind wenn es um Ihre Identität geht. „ Das sind alles Verbrecher!“ Fügt ein weiterer Mann hinzu. „ Diese Skopjianer haben es schon immer auf Makedonien abgesehen, diese Faschisten!“.

Die Wirren der Balkankriege haben in diesen Regionen tiefe Narben hinterlassen. Ebenso die deutsch-italo-bulgarische Okkupation von 1940 . Der griechische Bürgerkrieg von 1946 bis 1949 vollstreckte das übrige Übel als kommunistische Rebellen mit Gewalt versuchten die marxistische Ideologie in Griechenland zu verbreiten.(Sehr zu empfehlen –Die Identitätssuche des neuen Griechentums von Pavlos Tzermias – Mit besonderer Berücksichtigung des Makedonien Problems). Das Teilhaben jugoslawischer aktivisten im griechischen Bürgerkrieg, bezeugt das Interesse des titoistischen Jugoslawien an einem gespaltenen Griechenland.Durch die Erhebung von „ Vardarska“ (ehemalige Bezeichnung von F.Y.R.O.M) in eine inner jugoslawische Republik als „Mazedonien“, entfremdeten sich die bulgarisch stämmigen Bewohner dieser Region von ihrem Bulgaren tum und verirrten sich auf einem Weg der Suggestion des Pseudomakedonismus. Spätestens die zweite und dritte Generation der ehemaligen jugoslawischen Republik, haben sich in den Irrglauben des Makedonsismus verloren. Wohin sie dieser irrationale Weg führen wird, wird die Geschichte schreiben, doch von welchen Weg sie gekommen sind hat die Geschichte schon geschrieben.

Alexanders Makedonien war ein griechisches Makedonien. Mit seiner Architektur, seinem Glauben, seiner Sprache, seiner Kultur und seines Bewusstseins. Das titoistische „Mazedonien“ Skopjies von 1944, ist ein slawisches Völkergemisch, mit bulgarischen Traditionen und Volkstum. Albaner, Serben, Roma, Cindis, Türken bekennende Bulgaren, Pomaken, Christen und Muslime. Reich und vielfältig an ethnischen und religiösen Merkmalen. Alleine das macht es schon zum Absurdum, einen Vielvölkerstaat mit einem Namen zu versehen welcher wenn „überhaupt“, nur eine Volksgruppe definieren würde, und alle anderen dort vorhandenen Ethnien nicht beschreibt oder gar erwähnt. Nicht zu unterschätzen ist ebenfalls das Interesse dritter, nichteuropäischer Staaten, an einem Staat „Mazedonien“. Die Errichtung einer der größten Botschaften der USA in F.Y.R.O.M spricht für sich. Dem allen ist entgegenzutreten, aus Gründen der historischen Richtigstellung und vor allem zur Bewahrung des Friedens auf dem Balkan. Es kann nicht der richtige Weg sein, den Nationalismus des einen zu rechtfertigen, während man den besorgten Patriotismus des anderen Verurteilt. Einerseits die Einigung Europas predigt, andererseits eine Neuentwicklung von abhängigen, über lebensunfähigen Kleinstaaten fördert. Jeder Bumerang der geworfen wird, kehrt zu seinem Werfer wieder zurück, und das Spiel mit einen neo-pseudo mazedonischen Nationalismus aus den Reihen Europas, hat den nächsten Balkankonflikt somit schon im Programm.

Panagiotes Raftakis


Quelle: http://www.makedons.de/index.php?option=com_content&task=view&id=72&Itemid=1

Dem ist nichts mehr Hinzuzufügen! Ein Realitätsbericht!!!

UNO ist verpflichtet die Klage FYROMs gegen Griechenland abzulehnen


Der Internationale Gerichtshof als UNO Abteilung verpflichtet sich die Klage FYROMs gegen Griechenland abzulehnen, aus dem Grund, dass die Bezeichnung FYROMs als "Republic of Macedonia" gegen die UNO Beschlüsse und Abkommen verstößt.
Eine Annahme der Klage hat als Folge die de facto Anerkennung durch die UNO des Status "Republic of Macedonia". Wahrscheinlich,das bezweckt FYROMs Premierminister Gruevski mit der Klage beim IGH.
Herr Koumoutsakos macht klar, dass FYROM bei der Klage die Bezeichnung "Republic of Macedonia" verwendet.

Die Nato ist keine "internationale Organisation" wie Artikel 11 des Abkommens zwischen Griechenland und FYROM vorsieht,sondern ein militärischer Pakt.
Deswegen ist ein Veto Griechenlands bei der NATO keine Abkommens-Verletzung.
http://www.kathimerini.gr/4dcgi/_w_a...11/2008_256855

Donnerstag, 20. November 2008

Identität aus 1001 Nacht...

hört sich für viele sehr verwirrend an, doch im eigentlichen Sinne ist das sehr einfach zu erklären. Hier geht es um den Konflikt zwischen Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, der für viele West-Europäer unverständlich scheint, aber im eigentlichen doch sehr verständlich ist.
Wie wir wissen, haben wir hier zwei Völker, die sich um einen Namen streiten. Um den Namen “Mazedonien/Makedonien”, denn die EJRM(Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien) beharrt seit ihrer Unabhängigkeitserklärung 1991 auf den Namen “Republik Mazedonien”, was wiederum Griechenland nicht zugelassen hat und heute noch nicht akzeptiert. Wieso dem so ist? Ganz einfach:


Die EJRM gibt als Grund vor: “Griechenland hätte Angst vor Gebietsansprüchen die, die EJRM stellen könnte, wenn Griechenland den jungen Staat mit dem Namen Makedonien anerkennen würde”. Das ist aber nicht der besagte Grund, denn man muss sich doch mal dieses Szenario durch den Kopf gehen lassen. Man stelle sich vor, dass die EJRM Gebiete beanspruchen (da ja im griechischen Teil eine Provinz Namens Makedonien existiert) würde. Könnte Griechenland einen so jungen Staat, der militärisch eindeutig schwächer ist, wirklich ernst nehmen? Es handelt sich ja um einen Staat, der finanziell am Boden liegt und nicht aus eigener Kraft einen Krieg führen könnte. Also hinkt dieses Argument gewaltig. Es existieren andere Gründe, die für das griechische Volk von höchster Bedeutung sind…

Die Historische Angliederung

Seit der Unabhängigkeit der EJRM, versucht dieser junge Staat die makedonische Geschichtsschreibung, die ja international als griechisches Kapitel zählt, für sich zu beanspruchen. Angefangen hat es mit der Flagge der EJRM, auf dem der Stern von Vergina zu sehen war. Dieses Symbol ist seid tausenden von Jahren als hellenisches Symbol bekannt, wird aber von einem Staat, der ein paar Jahre zuvor noch Teil von Jugoslawien war, beansprucht und somit automatisch enthellenisiert. Weil Griechenland so etwas nicht dulden konnte, verübten sie ein Handels-Embargo gegen die EJRM, damit ihre Forderung (die Flagge zu ändern) so schnell wie möglich durchgeführt werden sollte, was im Nachhinein auch geschah.

Weiter spitzte sich dich Sache zu als sie die Geschichtsschreibung verdrehten: Alexander der Große wurde zu Alexander der Makedone, was ja eigentlich nicht falsch ist, aber weil sich eben die Bevölkerung in der EJRM als Makedonen sehen, wird automatisch das Kapitel “Alexander” den Griechen abgesprochen und ein Teil des jugoslawischen Staates. Hinzu kommt noch, dass Denkmäler und Statuen von hellenischen Helden wie Alexander in Skopje errichtet worden sind oder auch der internationale Flughafen von Skopje in “Alexander the Great Airport” umbenannt wurde. Das sind ganz klar historische Ansprüche an Griechenland, die nicht akzeptiert werden können. Wieso kann das nicht akzeptiert werden?

Geschichte ist der Herzschlag

Auf was die Griechen stolz sein können ist nun mal die über 3000 Jahre alte Geschichte. Das griechische Volk ist ein sehr emotionales Volk, das gerne nachtrauert wie man es bei vielen griechischen Nationalisten zu sehen bekommt, wenn es um alte, griechische Gebiete geht wie Konstantinopel, Smyrna, schwarze Meer und andere geht.

Griechen haben sehr viel verloren in den letzten Jahrhunderten und das, was ihnen geblieben ist, ist nun einmal ihre Identität, ihr Nationalgefühl bzw. Volksgefühl, was sie stets in ihren Herzen behalten und ihnen auch keiner so leicht weg nehmen kann. Es gibt aber eine Nation die sich gerne ein Stück vom Kuchen nehmen will und das ist die EJRM. In diesem Land leben überwiegend slawische Gruppen, die Ursprünglich im sechste Jahrhundert nach Christus nach Makedonien kamen (der Anfang einer neuen Zeitepoche, die Antike war vorbei) und ein hoher Anteil (25 Prozent) von Albanern. Dieses Land hat eine Einwohnerzahl von etwa zwei Millionen. Die Muttersprache wird in diesem Land “Mazedonisch” genannt, obwohl sie eine eng verwandte Sprache des Bulgarischen ist.

Wie die Schrift entstanden ist kann man hier nachlesen:

- Schaffung einer eigenen Sprache mit einem kyrillischen Alphabet, das etwas von der bulgarischen Version abweicht (1945–46); als Grundlage des Standardmakedonischen wurde ein Dialekt ausgewählt, der vom Standardbulgarischen so weit wie möglich entfernt war;
- ein auf dieser neuen Sprache aufbauendes S

- eine makedonische orthodoxe Kirche wurde gegründet, die sich 1967 für unabhängig erklärte (was allerdings von den anderen Orthodoxien nicht anerkannt wurde und wird).
- Aufgrund der staatlichen Lenkung des Nationsbildungsprozesses in Makedonien (zuerst gab es einen makedonischen Nationalstaat, dann erst die Nation).

Quelle: http://userpage.fu-berlin.de/~ulf/Skriptum.pdf

Was auch sehr interessant ist, ist die Tatsache, dass “Slawische Mazedonier” von den Bürgern der EJRM nicht akzeptiert werden. Sie sehen sich nicht als Slawen an, obwohl sie eine slawische Sprache sprechen, deren Ursprung und kultureller Umgang slawisch ist. Sie hat keinen einzigen Bezug zum Makedonischen aus der Antike, obwohl sie die Antike ja für sich beanspruchen.

Auch sehr interessant in diesem Zusammenhang ist die Definition des Volkes im EJRM von Professor Otto Kronsteiner:

“Vor 1944 war man Makedonier nur der geographischen Herkunft nach, Bulgare aber nach dem Volkstum und der Sprache. So blieb bis heute bei allen makedonischen Emigranten in Bulgarien, Amerika, Australien oder sonstwo. Nach der Erfindung einer ‘makedonischen’ Schriftsprache durch kommunistische Funktionäre hat in der Republik Makedonien (damals sozialistische Republik Jugoslawiens) ein Ent- und Umnationalisierungsprozess eingesetzt, der zu einer volklichen und sprachlichen Verunsicherung von trauriger Qualität geführt hat. Die ursprüngliche Absicht, über das makedonische Sprach-Experiment eine gemeinsame jugoslawische Sprache zu schaffen, hat sich als Utopie erwiesen. Die (bulgarischen) Makedonier befinden sich heute auf einem Weg ohne Ziel. Ob sie ihn weitergehen oder zurückkehren sollen, müssen sie selbst entscheiden. Es gab in der Geschichte keinen Staat, der den heutigen Makedoniern Identität böte. Der Alexanders des Großen liegt zu weit zurück und war nicht slawisch. Alle Versuche, das, was bis 1944 als ‘bulgarisch’ bezeichnet wurde, rückwirkend in ‘makedonisch’ (im glottonymischen Sinn) wie die Volksliedsammlung der Brüder MILADINOV oder die Bibelübersetzung Methods umzubenennen, ist eine allzu offenkundige Fälschung …”

Quelle: Prof. Otto Kronsteiner,Zeitschrift “DIE SLAWISCHEN SPRACHEN” (Band 33, 1993, Seite III-IV)

Dass die EJRM historische Ansprüche auf hellenische Geschichte stellt, scheint wohl kein Geheimnis zu sein und genau aus diesem Grund wird Griechenland diese Republik niemals als Republik Makedonien oder gar als Makedonien anerkennen, da sie eben verschieden sind zu dem Volk der Makedonen. Meiner Meinung nach sollten sich die Slawen aus der EJRM zu dem bekennen, was sie sind, zum Slawentum und die Finger vom Hellenismus lassen. Das ist meine persönliche Meinung, darüber lässt sich sicherlich streiten.

Quelle:http://www.readers-edition.de/2008/03/04/identitaet-aus-1001-nacht/

Ich finde das dieser Artikel ebenfalls einem außenstehenden das Namensproblem verständlich erklärt.






Mittwoch, 19. November 2008

F.Y.R.O.M – USA Botschaft und CIA Zentrum in Skopjie

Laut einem Bericht des Spiegel soll unter höchster Geheimhaltung in Skopjie die größte amerikanische Botschaft auf dem Balkan entstehen. Sie ist auf elf Hektar angelegt, der riesige Gebäudekomplex soll laut den Medien der ehemaligen jugoslawischen Republik, unterirdisch weitere zehn bis fünfzehn Stockwerke bekommen. Zutritt zur Baustelle haben nur die zuständige US-Firma Brown & Root und Arbeiter der Firma Grant aus F.Y.R.O.M, die sich zum Schweigen verpflichten mussten. Grant hatte in den achtziger Jahren auch die unterirdischen Bunker für Saddam Hussein errichtet und soll Washington dann im Frühjahr 2003 beim Angriff auf Bagdad die alten Baupläne zur Verfügung gestellt haben.
Weiterlesen auf http://www.makedons.de/

Ein weiterer Beweis das die USA in dem Namensstreit Ihre Finger mit im Spiel haben!
Komisch der größte NATO Stützpunkt ist im Kosovo und die Pipeline aus Aserbaidschan
führt durch all die mit Hilfe der USA Neugegründeten Länder aus dem Ehemaligen Jugoslawien!

Montag, 17. November 2008

Skopje hat Klage gegen Griechenland beim Internationalen Gerichtshof eingereicht

Wegen der Blockade des NATO-Beitritts von „Frühere jugoslawische Republik Mazedonien“ hat Skopje am Montag Klage gegen Griechenland beim Internationalen Gerichtshof (IGH) eingereicht.

Seit wann kann man den Beitritt in eine Organisation einklagen?
Sollen wir jetzt oder später lachen?

Mittwoch, 12. November 2008


Der Präfekt Thessalonikes richtete gestern bei seinem Besuch der griechischen Diaspora in Melbourne ( Australien ) offene Worte an Athen. „ Ende der Gespräche mit Skopjie in Hinsicht der Namensfrage!“ – Herr P.Psomiades verkündete weiterhin :“ Nach dem „OCHI“ (Nein) des Ioannes Metaxas 1940 gegen den Faschismus, sollte ein neues „OCHI“ verkündet werden. Ich werde niemals den Term „Makedonien“ ausserhalb der griechischen Sphären akzeptieren. Weder „Neu“ oder „Ober“ noch „Nord“ Makedonien – Makedonien ist einmalig und es ist griechisch.
Weiterlesen von Quelle: http://www.makedons.de/

Sonntag, 9. November 2008


Das antike Griechenland Von Olympia bis Alexander dem Großen : Die Welt der Hellenen - Dies ist der Titel der GEO EPOCHE Ausgabe Nr.13. Eine Ausgabe indem das antike Griechenland und seine Welt in ausführlichen Berichten, Artikeln und Bildern geschildert wird.
Lesen Sie den hervorragenden Artikel von Jörg-Uwe Albig, welcher das Griechentum der antiken Makedonen bestätigt. Basierend auf den Berichten Plutarchs und Arrian´s "ALEXANDERS ANABASIS" übermittelt der Autor dieses Artikels in der GEOEPOCHE, faktenreiche Schilderungen des griechischen Rachefeldzuges, unter der Hegemonie der Makedonen, gegen die persische Autokratorie. - Von Olympia, der Hegemonie der Makedonen über die griechische Welt und deren Verbreitung der griechischen Kultur, Sprache und Werte bis an die Grenzen der damals bekannten Welt
Weiterlesen auf Quelle:http://www.makedons.de/

Freitag, 7. November 2008

Vor 14 Monaten...

Vor 14 Monaten wurde die Resolution Nr.300 (08/2007) im US Amerikanischen Senat, von den Senatoren Menendez, Snowe und Obama unterschrieben, indem sie das Staatsgebilde von F.Y.R.O.M aufforderten, jede Art von Propagierungen und Provokationen gegen Griechenland zu unterlassen. Das hat dazu geführt, dass die Regierung F.Y.R.O.M´s sich auf die Seite McCains schlug und ihre Diaspora in den USA aufforderte McCain zu unterstützen der die Aussenpolitik G.Bush´s im Namensstreit weiter führen wollte. G.Bush´s Aussenpolitik in der Namensfrage zwischen F.Y.R.O.M und Griechenland wurde seit November 2004 zu Gunsten F.Y.R.O.M´s geführt. Die Griechen der USA haben Obama unterstützt, dessen Unterschrift die Resolution 300 abgesegnet hat. Die bulgarophone Bevölkerung F.Y.R.O.M´s hat leider das gefährliche, nationalistische Spiel von Gruevski nicht durchschaut. Gruevski befand es für klug , F.Y.R.O.M für die Interessen der großen Öl Unternehmen zu opfern. Mit der Hoffnung die expansionistische Politik „Titos“ gegen Griechenland fortsetzten zu können wurde Gruevski regelrecht zu einem persönlichen Vasall G.Bush´s. Es folgt weiter im Artikel – Die Resolution Nr.300 - welche die Propagierungen F.Y.R.O.M´s in den Schulen, Medien, im Internet und der Aussenpolitik verurteilt .

Quelle: http://www.makedons.de/

Samstag, 1. November 2008

Neuer Affront von FYROM

Neuer Affront von FYROM!
Die Regierung von Skopje will eine 15 Meter große Statue von Alexander dem Großen in Skopje aufstellen. Damit wird wieder einmal deutlich welche Absichten die Regierung dieses künstlichen Staates verfolgt. Die Übernahme der Griechischen Geschichte Makedoniens ist das Ziel dieses Staatsgebildes, so wurde der Flughafen in Alexander the Great benannt und die Größte Brücke Skopjes wurde in Pavlos Mellas (Griechischer Freiheitskämpfer im Balkankrieg, der die Befreiung Makedoniens von den Türken und den Bulgarischen Terroristen eingeleitet hat und dafür mit seinem Leben bezahlte) umgetauft!
http://greece-salonika.blogspot.com/2008/10/blog-post_7149.html


Die Griechische Regierung sollte alle Beziehungen zu diesem Slawischen Land abbrechen!

Dienstag, 21. Oktober 2008

Auch der Kongo Entscheidet sich für den Namen FYROM

Wie der Kongolesische Außenminister Mbusa Nyamwisi miteilt wird die Demokratische Republik Kongo das Nachbarland FYROM nennen, bis der Namensstreit vor der UNO Beendet ist. Damit ist die Demokratische Republik Kongo das dritte Land innerhalb kürzester Zeit wieder den Namen FYROM für die bilateralen Beziehungen verwendet. Zuvor hatten Mexiko und Panama eine Entscheidungsänderung beschlossen und nennen das Nachbarland auch FYROM so wie es in allen Internationalen Organisationen auch genannt wird.


EU: Mazedonien erfüllt nicht die Kriterien um für den Beitritt in der EU zu Verhandeln

EJRvM (FYROM) hat die erforderlichen Kriterien für den EU Beitritt nicht erfüllt und damit können die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union nicht beginnen und die Europäische Kommission darf den Start der Verhandlungen nicht vorschlagen während der Vorstellung des Jahresberichtes im November, sagte Rennes im Interview mit der französischen Presse-Agentur.

Zu diesem Entschluss, kam der zuständige Kommissar Olli Rehn.

Es wird erwartet, dass die Europäische Kommission am 5 November 2008, die jährlichen Fortschrittsberichte der Länder, die auf einen Beitritt in der EU hoffen zu veröffentlichen.In diesen Ländern gehört auch die ehemalige jugoslawische Republik von Mazedonien.
Brüssel Bewertet die Fortschritte in acht Bereichen (z. B. die Reform des Justizwesens und Wirtschaftsystems, die Bekämpfung der Korruption und den Dialog zwischen den politischen Parteien) oder mittels den besonderen Bedingungen die gestellt worden sind. Darüber hinaus fordert die EU, dass die Wahlen mit den internationalen Standards erfühlen,wobei die Wahlen in der ehemalige jugoslawische Republik von Mazedonien (Juni 2008) mit gravierenden Unruhen verliefen.

«Im Moment, so scheint es mir, dass die acht Bedingungen nicht erfüllt worden sind und die neunte Bedingung auch nicht, nämlich die Wahlregeln», betonte Rehn.
Skopje «sollte die justiziellen und administrativen Reformen stärken um zu zeigen, dass die nächsten Wahlen auf der Grundlage aller internationalen und der europäischen Normen» erfühlt, fügte er dazu.
Die EJRvM erhielt den EU- Kandidatenstatus am Dezember 2005, Skopje wartet aber immer noch auf den Start der Beitrittsverhandlungen.
Übersetzung - Quelle: http://famous-macedonia.blogspot.com/2008/10/eu-mazedonien-erfllt-nicht-die.html

Montag, 20. Oktober 2008

Dokument über geheime Zusammenarbeit zwischen USA und FYROM






20/10/2008 12:53



Die heftige Reaktion von Athen löste ein geheimes Dokument des US State Department aus, welches eine geheime Zusammenarbeit der USA mit der Früheren Jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) bezüglich der Namensfrage der FYROM beweist.

Der Pressesprecher des griechischen Außenministeriums Jorgos Koumtzakos verwies in einer Erklärung darauf hin, dass Griechenland einen klaren Standpunkt habe, den sie oftmals wiederholt zum Ausdruck gebracht habe.

Kumtzakos machte klar, dass die Verhandlungen ausschließlich nur im Rahmen der UNO zu verstehen seien und dass sich Griechenland weiterhin für eine zusammengesetzte Benennung mit klarer geografischer Bestimmung, welche für alle Anwendungen gültig sein solle, einsetze.

Quelle:

http://news.ert.gr/en/languages_body.asp?nid=20873&mode=1

Samstag, 18. Oktober 2008

Namensänderung durch Mexico

Das zweite Land nach Panama nimmt seine Anerkennung für den Namen «Republik Mazedonien» zurück. Mexiko hatte 2001, Skopje (FYROM) als Republik Mazedonien anerkannt. Es wurde bekannt gegeben dass Mexico demnächst den vorläufigen Namen F.Y.R.O.M. benutzen wird.

In einer gemeinsamen Ankündigung von Griechenland und Mexiko, wurde bekannt gegeben, dass bis zur Beilegung der Streitigkeit über den Namen, die vorübergehende Bezeichnung des Landes in den bilateralen Beziehungen benutzt wird.

Laut Informationen, hat Athen, positive Mitteilungen von Lateinamerika und Afrika erhalten. Die Länder Lateinamerika und Afrika, haben die Absicht von nun an den Namen F.Y.R.O.M. bei ihren bilateralen Beziehungen zu benutzen.


Quelle: Übersetzung von http://www.e-tipos.com/newsitem?id=56465

Freitag, 30. Mai 2008

Wenn Skopje uns nicht entgegenkommt...

FYROM muss seine feindlichen Aktivitäten beenden: Ein Zuruf am Vortag der mazedonischen Parlamentswahlen – und eine Antwort auf Detlef Kleinerts Kommentar „Griechische Agitation“ (21.Mai).

Nach den Umwälzungen in Zentral- und Südosteuropa war Griechenland als jahrelanges Mitglied der EU und der Nato besonders bemüht, seine guten Dienste als Stabilitätsfaktor auf dem Balkan anzubieten und aktiv bei der Eingliederung aller Staaten der Region in beiden Institutionen mitzuwirken. Nach dem Gipfeltreffen der Nato in Bukarest bleibt immer noch ein wichtiges Kapitel offen, nämlich die Einladung an die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, der euroatlantischen Familie beizutreten. Während des letzten Gipfeltreffens wurde einstimmig bestätigt, dass die Lösung des Problems des Namens der ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) eine Voraussetzung für die Eingliederung des obigen Staates in die Allianz ist.

Konkreter gesagt betont die gemeinsame Erklärung, dass in Bezug auf den Namen im Rahmen des UN-Prozederes keine Lösung gefunden und daher vereinbart wurde, dass eine Einladung an die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien ergehen wird, sobald für die Namensfrage eine beiderseits annehmbare Lösung gefunden worden ist. Wir sprechen uns dafür aus, die Verhandlungen unverzüglich wiederaufzunehmen, und erwarten, dass sie so bald wie möglich abgeschlossen werden. Identisch ist auch die Einstellung der EU bezüglich des Namens. Im Text der Partnerschaftsbeziehungen zu FYROM wird explizit auf die Verpflichtung von Skopje hingewiesen, gutnachbarschaftliche Beziehungen zu pflegen und Aktionen zu vermeiden, die diese beeinträchtigen würden.


Verdrehung der Wahrheit

Einige versuchen, diese Zwistigkeit als eigensinniges und absurdes Vorhaben Griechenlands zur zwanghaften Namensänderung dieses Landes zu deuten. Dies jedoch wäre nicht nur eine Vereinfachung des Problems, sondern sogar eine Verdrehung der Wahrheit. Die ehemalige südlichste Teilrepublik Jugoslawiens ist eine Region, die bis 1944 Süd-Serbien und Vardarprovinz (Vardaska Banovina) genannt wurde. Tito und Stalin initiierten damals die Politik des „Mazedonismus“, die Teile des griechischen Territoriums beanspruchte. Diese Politik wurde in ihren Leitlinien konsequent bis heute von den jeweiligen Regierungen in Skopje fortgeführt, welche zuweilen, offen oder verdeckt, Territorialansprüche auf eine Region Griechenlands erhoben haben, die seit 3000 Jahren mit der Geschichte Griechenlands eng verbunden ist und in der 2,5 Millionen mazedonische Griechen leben. Diese machen fast 25 Prozent der Landesbevölkerung aus.


Statt Griechenkreuz ein Hakenkreuz!

Auf offiziellen Landkarten und Publikationen der Militärakademie von Skopje sowie in Schulbüchern und in führenden Medien erscheinen die griechische Provinz von Mazedonien und ihre Hauptstadt Thessaloniki als Teil der ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien. Im konkreten Fall ist die Rede von einem „ägäischen Mazedonien“, welches als „besetztes Gebiet“ der FYROM erscheint und eines Tages befreit werden muss. Ein großes Plakat im Zentrum von Skopje hatte sogar absichtlich vor kurzer Zeit das Kreuz auf der griechischen Fahne durch ein Nazi-Hakenkreuz ersetzt. Dies ist nicht nur beleidigend für die griechische Geschichte, sondern auch für die Opfer des Holocaust.

Es wäre auch nützlich zu erwähnen, dass 116 Republikaner und Demokraten, Mitglieder des US-Kongresses, vor kurzem die Resolution 356 verabschiedeten, die den Willen des Repräsentantenhauses zum Ausdruck bringt und erklärt, dass FYROM aufhören muss, feindliche Aktivitäten und Propaganda gegen Griechenland zu führen, und mit der UNO und Griechenland zusammenarbeiten muss, um einen beiderseits akzeptierten Namen zu finden.

Mehr als 80 Prozent der Griechen vertreten die Auffassung, dass der Name des Nachbarlandes nicht den Begriff „Mazedonien“ beinhalten darf. Dennoch hat die griechische Regierung, um die Verhandlungen zu beschleunigen und zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen, als Basis einen zusammengesetzten Namen vorgeschlagen, der den Begriff „Mazedonien“ mit einer klaren geografischen Bezeichnung beinhaltet.

Dies ist griechischerseits ein sehr großer und konstruktiver Schritt in Richtung eines wechselseitig akzeptablen Kompromisses, zu dem wir uns nicht leicht durchgerungen haben. Leider wurde dieser Schritt nicht von der Gegenseite anerkannt, die immer noch auf einer unnachgiebigen Einstellung beharrt. Wir erwarten, dass Skopje auch einen Schritt nach vorn macht, damit wir uns auf halbem Weg entgegenkommen, um dieses ausstehende Thema, das unsere Beziehungen sowie die weitere Gegend belastet, ein Ende zu setzen.


Exportierter Nationalismus

Griechenland hat nie versucht, Nachbarn zu erniedrigen. Dennoch darf Nationalismus, verbunden mit irredentistischen Anforderungen, nicht exportiert werden. Griechenland lädt FYROM ein, die nötige Entschlossenheit zur Lösung der Namensfrage zu zeigen, um den Nato-Beitritt zu ermöglichen. Dies gilt auch für den künftigen EU-Beitritt, sobald die Voraussetzungen und vor allem jene der gutnachbarschaftlichen Beziehungen erfüllt werden. In den vergangenen Wochen befand sich unser Nachbarland in sehr intensiver, von hohen Tönen geprägten Vorwahlstimmung. Wir hoffen, dass FYROM nach der Regierungsbildung der Einladung Griechenlands für aufrichtige Verhandlungen im Rahmen der UNO folgt, um die Namensfrage ein für alle Mal in ihrer Balkan-Vergangenheit einzuordnen.

Panayotis Zografos, geb. 1954 in Athen, ist seit 2007 Botschafter Griechenlands in Österreich.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.05.2008)

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